Seit unserer Vereinsgründung im Sommer 1997 kümmern wir uns auch um die Hotelkatzen und Streuner in den Urlaubsregionen der Insel. Bis vor einigen Jahren konnten wir viermal jährlich Kastrationsaktionen durchführen; leider musste dies aus finanziellen Gründen auf ein- bis zweimal jährlich reduziert werden.
Positiv hervorzuheben ist die aktive Unterstützung des Reiseveranstalters ITS, vertreten durch Herrn Andreas Müseler, der uns nach Möglichkeit mit Flügen für unsere Tierärzte und Fänger sponsert. Ebenso positiv sind in den letzten Jahren einzelne Hotels zu erwähnen, die für diese 10-tägigen Aktionen Hotelzimmer, OP-Raum und teilweise auch die Verpflegung kostenfrei zur Verfügung stellen!
Im Süden der Insel sind es das Esquinzo Beach Hotel und die Hotelanlage Dunas Paradise (ehemals Stella Canaris). Erst Anfang Januar 2009 fand eine Kastrationsaktion im Stella Canaris mit zwei Tierärztinnen und zwei Tierarzthelferinnen im OP statt.
Zwei Fängerteams, ich persönlich gehörte mit dazu, waren im Umkreis von über 50 Kilometern unterwegs, um Katzen zum Kastrieren zu fangen und nach der Aufwachphase zum ursprünglichen Fundort zurück zu bringen und sie dort - an den gleichen Stellen - wieder frei zu lassen. Hilfe vor Ort hatten wir von Karin Schwanfelder, die uns aus dem Norden der Insel ebenfalls Katzen brachte.
Insgesamt haben wir bei dieser Aktion über 165 Katzen einfangen können. Diese wurden kastriert, entwurmt und entfloht. Einige Samtpfoten mussten darüber hinaus auch noch zusätzlich medizinisch versorgt werden (z.B. Zähne/ Abszesse). Um ein erneutes Einfangen bei einer der nächsten Aktionen zu verhindern, erhielten die Katzen noch während der Narkose eine Ohrmarkierung.
Bei der Aktion im Januar 2009 hatten wir sogar noch Werbeunterstützung von einem Fernsehteam des TV-Senders VOX. Für die Tierserie „HundKatzeMaus“ wurde eine Reportage über den Tierschutz auf Fuerteventura gedreht, die bereits kurze Zeit später mit sehr positiver Resonanz ausgestrahlt wurde.
Trotz dieser positiven Unterstützung brauchen die Katzen auf der Insel weiterhin Ihre finanzielle Hilfe: Bitte spenden Sie für Medikamente, Futter, Transportboxen und Ähnliches. Jeder Euro zählt und wird dringend benötigt, um diese wichtige Arbeit - das Eindämmen der Nachwuchsflut und die Versorgung der vorhandenen Katzen - fortsetzen zu können.
Danke an alle Tierfreunde, die für diese Aktion ihren Urlaub „geopfert“ haben.
<<< Hinweise zur Kastrationspatenschaft finden Sie hier >>>
Bericht der Katzenkastrationsaktion vomWie auch schon in den letzten Jahren begannen wir das Neue Jahr mit einer Katzenkastrationsaktion für Straßen- und Hotelkatzen auf Fuerteventura.
OP-Räume, Unterkunft und Verpflegung wurden uns auch dieses Mal wieder vom Hotel "Stella Canaris" kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Reiseveranstalter der REWE-Gruppe sponserten uns erneut 3 Flugtickets für die Tierärzte. Der Verein "Chance für 4 Pfoten" beteiligte sich abermals an den Medikamenten und schickte eine erfahrene Katzenfängerin, welche maßgeblich zu dem großen Erfolg unserer Aktion beigetragen hat. Sehr positiv zu erwähnen ist ebenfalls, dass wir 3 neue Katzenfängerinnen im Team begrüßen konnten: Sonja, Alexandra und Maren kamen auf eigene Kosten zu unserer Aktion und haben sich toll engagiert. DANKE !!!!
Wir haben in den 10 Tagen 208 Tiere kastriert, entwurmt und gegen Flöhe behandelt. Leider gab es mehrere Notfälle, die wir bei unserem Inseltierarzt Dr. Roberto Fernandez-Castro stationär unterbringen mussten, da schwierige Operationen bzw. Amputationen für sie anstanden. Er versorgte aber nicht nur die Notf(e)lle, sondern kümmerte sich auch im Vorfeld erneut um die offizielle Anmeldung und Genehmigung der Kastrationsaktion auf Gran Canaria. Auch hier wiederum HERZLICHEN DANK für die Unterstützung.
Wir waren bei dieser Aktion 4 Fängerteams und haben zwischen Morro Jable und Tuineje Katzen gefangen und noch einmal die Stellen der November-Aktion aufgesucht, um die dort verbliebenen, unkastrierten Katzen auch noch einzufangen und zu kastrieren. Ebenso gab es in Morro Jable und Jandia mehrere Stellen, wo sich neue unkastrierte Katzenkolonien gebildet hatten, die wir erfolgreich einfangen konnten.
Nicht zu vergessen sind die Futterplätze in den unterschiedlichen Hotelanlagen, bei denen es immer wieder einzelne, unkastrierte Tiere gibt und es viel Zeit in Anspruch nimmt, diese aus den Gruppen, der schon von uns kastrierten Katzen, herauszufangen.
Wir sind alle sehr froh, dass wir wieder so vielen Tieren helfen konnten und wir sehen, dass unsere Tierschutzarbeit bei den Hotelkatzen schon viele positive Erfolge erzielt hat, denn nur durch Kastrationen - egal ob bei Katzen oder Hunden - kann man das Tierelend lindern, indem man die Nachwuchsflut eindämmt. Bitte unterstützen sie uns auch weiterhin durch Ihre Spenden und tragen sie somit zum positiven Gelingen solcher Aktionen bei. Damit leisten sie einen großen Beitrag im Kampf gegen das Tierelend auf Fuerteventura.
Zum Schluss gilt es nochmals ein großes DANKESCHÖN an alle aktiven Helfer vor Ort und an alle Spender auszusprechen, die zum positiven Gelingen dieser Kastrationsaktion beigetragen haben.
Ihre Sabine Rösch
(Ansprechpartner der THF für Katzenkastrationsaktionen: Sabine.Roesch@THF-Verein.de
Unsere 2. Aktion in diesem Jahr fand auch wieder im Hotel "Stella Canaris" statt. In dieser knappen Woche konnten wir 138 Katzen und Kater kastrieren und 7 weitere Tiere medizinisch behandeln, wie z. B. Augen- und Zahnoperationen, Schnupfenbehandlung usw.
Unser großer Dank gilt in erster Linie unserem Tierarzt vor Ort, Dr. Roberto Fernandez Castro, der uns diese Aktion ermöglichte und die Anmeldung bei der zuständigen Veterinärbehörde auf Gran Canaria übernahm, denn nur mit dieser Genehmigung dürfen wir solche Aktionen durchführen.
Des weiteren gilt unser Dank den Reiseveranstaltern der REWE-Gruppe, die uns wieder die Flugtickets für das OP-Team inkl. Übergepäck für OP-Materialien gesponsert haben und dem Hotel "Stella Canaris", wo wir wieder in großzügiger Weise OP-Räume, Unterkunft mit Vollverpflegung für das gesamte Team zur Verfügung gestellt bekamen.
Außerdem bedanken wir uns bei der Tierhilfe Kos, die mit einer Medikamentenspende zum Gelingen dieser Aktion beigetragen hat.
Bei dieser Aktion haben wir unser Hauptaugenmerk auf die Katzen, welche wild auf der Straße und in den barrancos leben, gelegt. Sie halten sich vorwiegend in der Nähe der Mülltonnen auf, wo sie ihr tägliches Futter finden. Diese Katzen haben keine Lobby, sie ernähren sich von den Resten aus dem Müll und wenn Junge geboren werden, versuchen die Katzenmütter ihre Kinder in die Nähe der Hotels zu bringen, wo Futterplätze eingerichtet sind und der ewige Kreislauf von neuen, unkastrierten Tieren in den Hotelanlagen beginnt von vorne.
Helfen Sie uns, auch diesen Tieren zu helfen mit einer "Kastrationspatenschaft", denn unsere ehrenamtlichen Tierärzte, Helferinnen und Fänger stehen schon in den Startlöchern für unsere nächste Aktion vom 7.1. - 17.1.2013 auf Fuerteventura.
Ihre Sabine Rösch
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Das neue Jahr starteten wir mit einer großen Kastrationsaktion im Süden von Fuerteventura, welche - wie immer - aus rein ehrenamtlich arbeitenden Helfern bestand, die ihren Urlaub dazu nutzten, uns und die Tiere bei dieser wichtigen Arbeit vor Ort zu unterstützen.
Wir hatten uns viel vorgenommen und sehr gute Vorraussetzungen dafür. Unser Team - bestehend aus drei Tierärztinnen und zwei Tierarzthelferinnen, sowie etlichen "Fängern" - konnten in den OP-Räumen der ortsansässigen Tierärztin Joenia vom Hotel Stella Canaris arbeiten. Joenia ist die verantwortliche Tierärztin für den kleinen aber feinen Zoo, der zu der Hotelanlage des Stella Canaris gehört.
Wie in den vergangenen Jahren auch, sponserte das Hotel Stella Canaris wieder die Unterkunft und Verpflegung für das gesamte Team! Unser Dank gilt auch den Reiseveranstaltern ITS, TJAREBORG und JAHNREISEN, die uns großzügig unterstützten. Ebenfalls danken möchten wir dem Verein Chance für vier Pfoten e.V., der uns mit dem Kauf von Medikamenten und Nahtmaterial aushalf.
Wir haben in diesen 10 Tagen insgesamt 244 Katzen und Kater kastriert und bei Bedarf tierärztlich versorgen lassen. Im Anschluss an die Kastration wurden die Tiere wieder an den Fangstellen ausgesetzt. Selbstverständlich ist gewährleistet, das die kastrierten Katzen und Kater auch in Zukunft mit ausreichend Futter, Wasser und - nach Bedarf - tierärztlichen Untersuchungen / Medikamenten versorgt werden.
Wir danken allen Spendern und Helfern dieser Kastrationsaktion. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin bei unserer wichtigen Arbeit auf Fuerteventura, denn nur durch KASTRATIONEN vor Ort können wir wirksamen Tierschutz betreiben!
Ansprechpartner der THF für Katzenkastrationsaktionen Sabine.Roesch@THF-Verein.de
Die erste diesjährige Aktion der Tierhilfe Fuerteventura e.V. fand im Süden der Insel statt.
Wie schon in den zwei Jahren zuvor, unterstützte uns die Direktion der Hotelanlage „Stella Canaris“ sehr, sehr großzügig, indem Sie nicht nur die Räumlichkeiten für die Operationen und zum Aufwachen der Katzen kostenlos zur Verfügung stellte, sondern auch noch die Unterkunft und Verpflegung für das komplette Kastrationsteam.
Dieses setzte sich aus zwei Tierärztinnen, einer Tierarzthelferin und fünf Fängern zusammen. Letztere waren bis Gran Tarajal unterwegs, um Hotel- und Straßenkatzen zum Kastrieren und zur medizinischen Versorgung einzufangen.
Mit einer entsprechenden Ohrmarkierung, die bei erneutem Fangen sofort erkennen lässt, dass das Tier bereits kastriert ist, wurden die Katzen nach erfolgreicher Kastration/Behandlung und vollständig wach wieder an ihre Fangplätze zurück gebracht.
Eine große Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Aktion war der vor Ort ansässige und praktizierende Tierarzt Roberto Fernandez Castro, der unsere Aktion erst ermöglichte und uns mit Rat und Tat während dieser Zeit zur Seite stand. Vielen Dank auch an das gesamte Praxisteam!
Unser besonderer Dank gilt auch den Reiseveranstaltern ITS, Tjaereborg und Jahn-Reisen, die uns bei derartigen Projekten sowohl in der Vergangenheit als auch bei der jetzigen Aktion unterstützt haben!
Dieser großartigen Unterstützung, den zuvor für diesen Zweck eingegangenen Spenden, den idealen Wetterbedingungen und natürlich auch den fleißigen Helfern, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement diese wichtige Tierschutzarbeit durchführen, ist es zu verdanken, dass während dieser 11 Tage 147 Katzen und Kater kastriert und 15 weitere Katzen tierärztlich versorgt und behandelt werden konnten.
Wir sind sehr froh, vor Ort in dieser Form helfen zu können, denn nur durch Kastrationen kann die Nachwuchsflut eingedämmt und viel Tierelend vermieden werden.
Um auch in Zukunft den Tieren auf Fuerteventura helfen zu können, benötigen wir weiterhin Ihre Hilfe. Dies kann in Form von Kastrationspatenschaften, Spenden oder Hilfe vor Ort geschehen.
Autor: Sabine Rösch
Eine Katzengeschichte aus Fuerteventura
Die Geschichte beginnt für uns am 1.5.2012: Unsere Katzenfrau ist jetzt seit 2 Wochen auf Fuerteventura, hat sich in ihrer Finca eingerichtet und besucht schon mal ihre Nachbarn, Tomaten- und Ziegenbauern, also alles sehr ländlich.
Auf dem Weg zu Manolo, er hat wunderbare kanarische Tomaten und macht leckeren Ziegenkäse, trifft sie auf 4 wilde Katzenkinder und eine extrem scheue Mutter. Alle flüchten, bis auf eines - es ist so schlapp und die Augen sind vom Katzenschnupfen verklebt, dass Sabine es problemlos greifen kann und dieses Häufchen Katze mit nach Hause nimmt. Es trinkt gierig die angebotene Welpenmilch und wird mit Wärmflasche und Mikrofaserdecke in einen Katzenkorb verpackt.
Ich nenne ihn Felix und hoffe sehr, dass er die Nacht überlebt. Was auch wie ein Wunder geschah!! Nun heisst es Felix versorgen und nach seinen Geschwistern und Mutter schauen. Sie erwarten mich am nächsten Morgen scheu und hungrig. Ich nenne die Katzenkinder Cindy, Purzel und Sandy. Sie ist ein kleines schwarzes scheues, dürres Katzenkind, bei dem ein Auge abnormal groß und verklebt ist und tränt. Aber zu dieser Zeit ist kein "Rankommen", auch hätten alle dringend etwas gegen Flöhe und Würmer bekommen müssen, aber keine Chance.
Felix erholt sich zusehens, frisst nach 5 Tagen und ich beschließe, ihn zu seiner Familie zurückzubringen, obwohl seine Augen vom Schnupfen sehr geschädigt sind. Aber wenn er von mir versorgt wird und seine Mutter ihn beschützt, kann er gut überleben. Und was das schönste ist: Er ist zahm geworden und wenn er meine Stimme hört, gibt es kein Halten mehr. Drei Monate tägliches Füttern und Kümmern haben es mir ermöglicht, die Katzenmutter kastrieren zu lassen. Purzel und Sandy lassen sich streicheln und behandeln, nur Cindy ist noch etwas scheu, aber das wird auch noch besser.
Nach einem Gespräch mit dem örtlichen Tierarzt und Untersuchung von Sandy werden wir ihr Auge operieren lassen und sie wird auch gleich mit kastriert. Ihre drei Geschwister werden wir bei unserer nächsten Kastrationsaktion kastrieren lassen.
Diese Geschichte zeigt uns wieder einmal, wie wichtig Kastrationen vor Ort sind, um das Tierelend einzudämmen. Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe mit einer Kastrationspatenschaft oder einer Spende für unsere Notfälle, wie Koki, Tata, Monte und Mar usw.
Ihre Sabine Rösch
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