Immer mehr Hunde der Rassen American Staffordshire Terrier und Pitbull Terrier (und Mischlinge daraus) werden in den Perreras abgegeben und/oder herrenlos aufgefunden. Diese Hunde sind oft in einem schlechten Zustand, nicht selten mangelernährt (hauptsächlich die Welpen) und voller Ungeziefer. Aber auch "gut genährte" und (auf den ersten Blick) "gepflegte" Hunde dieser Rassen werden abgeschoben - wie ihre Leidensgenossen Podencos, Bardinos, Pointer und die zahllosen Mischlinge aller Größen auch.
Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage dürfen Hunde der oben genannten Rassen nicht nach Deutschland eingeführt werden - aber auch diese Hunde brauchen unseren Schutz und unsere Fürsorge! Wir können und wollen hier nicht einfach wegsehen!
Aus diesem Grund hat die Tierhilfe Fuerteventura e.V. das Projekt "KAMPF für den HUND" ins Leben gerufen, um wenigstens einigen von ihnen die Chance auf ein sicheres Leben zu ermöglichen.
Das Projekt funktioniert wie folgt:
Die Tierhilfe Fuerteventura e.V. hat Kontakte zu Partnervereinen im benachbarten Ausland aufgebaut, in welchem die Einfuhr der oben genannten Rassen nicht verboten ist und die Hunde als das angesehen werden, was sie sind: Einfach nur Hunde!
Ein trauriges Beispiel von vielen: Azurro - geboren als Hund "falscher Rasse"
Keine Chance für Hunde, die „im falschen Fell“ geboren wurden? Nicht mit uns!
Mit Hilfe von Spenden wollen und werden wir einzelne Hunde dieser Rassen aus den Perreras herausholen, reisefertig machen (chippen, impfen, entwurmen, mit Mittelmeertest und EU-Heimtierausweis ausstatten und ggf. kastrieren). Auf dem gleichen Weg wie die anderen Hunde nach Deutschland fliegen unsere "Kampfschmuser" per Flugpaten zu unseren Partnern, z.B. nach Österreich. Dort werden sie tierschutzgerecht gepflegt, versorgt und mit Schutzvertrag an geeignete und vorab geprüfte Halter vermittelt.
Bitte helfen Sie uns, das Projekt "KAMPF für den HUND" zu unterstützen!
Neben seriös arbeitenden Partnervereinen im Ausland benötigen wir Spenden und Mini-Patenschaften, um die Kosten für die oben genannten Aufwendungen aufbringen zu können.
Auch auf Fuerteventura benötigt man, selbst wenn es sich nur um die vorübergehende Übernahme eines so genannten "Kampfhundes" handelt, eine kostenpflichtige Lizenz mit polizeilichem Führungszeugnis und Sachkundenachweis sowie eine separate Versicherung. Auf dieser Lizenz wird die Chipnummer des Hundes eingetragen, d.h. sie ist hundespezifisch, nicht personenbezogen und muss für jeden weiteren Hund erneut beantragt werden.
Um annähernd kostendeckend arbeiten zu können, sind pro gerettetem Hund ca. 150 bis 200 Euro erforderlich (ohne Kastrationskosten).
Helfen Sie uns zu helfen! Werden sie Pate im "KAMPF für den HUND"!
Werden Sie Flugpate auf Ihrem Heimflug nach Wien, nur durch Ihre Hilfe können wir erfolgreich "Kampfschmuser" vor dem Einschläfern auf Fuerteventura bewahren.
Als "Projektstarterin" durfte die Hündin Latta nach Österreich ausfliegen. Ein großes Dankeschön an unseren Partnerverein, der die Hündin aufgenommen hat und sich nun um eine tierschutzgerechte Vermittlung kümmert und an Dr.Thomas Herold für die Finanzierung der Ausreise.
Es wird immer “enger”
Im Kanton Zürich dürfen keine Neuanschaffungen der Rassen American Staffordshire, Pitbull, Bullterrier und Co. sowie deren Mischungen mehr gemacht werden. Das bedeutet für unser Projekt konkret: Es ist keine Vermittlung dieser Rassen mehr in die Schweiz möglich.
Informationen zur neuen Hundegesetzgebung im Kanton Zürich
Autor: Luzia Albrecht
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